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Licht - umweltfreundlich beleuchten 

(Gekürzt und überarbeitet nach Umwelt-Wiki)

Das Wichtigste in Kürze

  • Überlegen, wo wie viel Licht benötigt wird. In Durchgangsräumen reicht weniger Licht aus als zum Lesen am Arbeitsplatz. Watt-Zahlen der Leuchtmittel auf diesen Bedarf abstimmen.
  • Energiesparlampen verwenden! Normale Glühbirnen wandeln einen Großteil ihrer Energie in ungenutzte Wärme um.
  • Nach Ewigkeiten gehen auch diese Lampen kaputt. Sie sind leider Sondermüll: zurück zum Fachhandel oder in den Sondermüll bringen.
  • Nach Möglichkeit (z. B. im Garten) (Solar-)Lampen mit LEDs verwenden.

Direkte vs. indirekte Beleuchtung

Deckenfluter sollte man vermeiden:

  • zum einen verwenden sie meist ineffiziente Halogenlampen (300 Watt sind üblich)
  • zum anderen ist indirekte Deckenbeleuchtung generell ineffizient

Hintergründe

  • Energiesparlampen bei Stiftung Warentest
  • Energiesparlampen bei Ökotest
  • EcoTopTen - Übersicht Energiesparlampen

Diskussion

Energiesparlampen müssen her! Was ein ganzer Kontinent einfach so per Gesetz vorschreibt (Australien), kann für uns nicht schlecht sein. Übrigens: Das alte Gerücht, Energiesparlampen würden beim Einschalten extrem viel Energie verbrauchen, stimmt nicht. Sie verbrauchen kurzfristig (!) soviel Strom wie eine normale Glühbirne und dann geht die Verbrauchskurve auch schon ganz schnell wieder herunter.

Eine solche Energiesparlampe wäre selbst dann noch günstig, wenn sie 40 Euro kosten würde, denn man spart 50 Euro Strom ein über die komplette Lebenzeit der Lampe, verglichen mit dem Glühbirnen-Modell. Zum großen Glück muss dies jedoch nicht sein: Die extrem billigen Energiesparlampen von Aldi und Ikea sind qualitativ (fast) ebenbürtig zu den teuren Sorten und kosten nur wenig mehr als normale Glühbirnen (siehe Stiftung Warentest). Jedoch sollte man bei konsequenter Betrachtung auch die ökologischen Rahmenbedingungen bei der Herstellung bedenken. IKEA produziert seine Energiesparbirnen, wie den größten Teil seiner gesamten Produktion, in China, wo Umweltschutzgesetze immer noch ein Fremdwort sind, wie natürlich auch Arbeitsschutzgesetze und soziale Absicherung. Wenn man also nicht die Produktionsbedingungen für jede Birne genau nachvollziehen will, muss man wohl den Aufschlag für 'Made in Germany' bezahlen, um halbwegs sicher sein zu können, dass gewisse Standards gewährleistet sind.

Außerdem schalten sich die Energiesparlampen der neuen Generation auch schneller ein als früher: Die Licht-Verzögerung ist inzwischen zu vernachlässigen. Inzwischen gibt es auch dimmbare Energiesparlampen (z. B. bei conrad).

LEDs sind eine gute Alternative zu Halogenstrahlern, zur Zeit aber leider nur als Punktstrahler sinnvoll.

Die Zeitschrift Öko-Test kam in der Ausgabe 10/2008 zum Ergebnis, dass Energiesparlampen weniger Einsparpotential als versprochen und eine schlechte Lichtqualität bieten und zusätzlich Elektrosmog verbreiten. Ausserdem sei das enthaltene Quecksilber ein Problem [1].

Allerdings

  • gibt es laut WHO trotz ausgiebiger Forschung (ca 25 000 Studien!) keinen Nachweis für die Schädlichkeit schwacher elektromagnetischer Strahlung
  • wären 50-70 % Energieeinsparung immer noch erheblich, und gute Energiesparlampen haben eine noch bessere Effizienz.
  • ist die Lichtqualität eniger Energiespar-Glühbirnen hervorragend.
  • Fazit: wer sich gut informiert, wird eine Auswahl an guten Energiesparlampen finden und schlechte vermeiden können.

Kauf von Energiesparlampen

  • Es gibt es diverse gute Hersteller, z.B. Osram, Megaman, etc.
  • Produkte und Anbieter vergleichen erlaubt die Produktsuche von www.EcoShopper.de
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